Das Schulprofil ist so aufgebaut, dass zuerst die fachspezifischen Schwerpunkte, zweitens die Aspekte der Klassengemeinschaft und Persönlichkeitsentwicklung, drittens die pädagogisch-methodische Arbeit der Lehrerschaft und viertens die Schulgemeinschaft dargestellt werden. Danach folgen unterrichtliche Schwerpunktsetzungen.

 

1. Fachspezifische Schwerpunkte der Schule

 

1.1.Das BRG Petersgasse ist ein Realgymnasium mit naturwissenschaftlich-mathematischem Schwerpunkt. Dies zeigt sich an folgenden Schulspezifika

  • Einführung in die Informatik in den 1. Klassen;
  • Autonome Schwerpunktbildung GZ am Computer in den 4. Klassen;
  • Verwendung des TI-Voyage in einem Teil der Oberstufenklassen;
  • Hohe Zahl an Fachbereichsarbeiten sowohl in natur- als auch geisteswissenschaftlichen Fächern;
  • Physik- und Mathematikolympiadekurs.
  • Pflichtfach „Einführung in die Arbeits- und Labortechnik“ im Rahmen des Schulversuches „Themenbezogenes Kurssystem“.

 

1.2.Wir widmen der Förderung des sozialen Gefüges in der Klasse großes Augenmerk

  • ein breites Angebot an Fremdsprachen, d.h. neben Englisch, Italienisch und Latein werden Französisch und Spanisch (beide maturafähig als Schulversuch) in Kursform geführt;
  • einen SchülerInnenaustausch mit Italien in der 7. Klasse;
  • Sprachaufenthalte in England, Irland, USA oder Frankreich in der 7. Klasse;
  • die Teilnahme am Kurs zur Erlangung des Cambridge First Certificate;
  • das Projekt Englisch als Arbeitssprache in einigen Fächern, einem Teil der 2. bis 4. Klassen, sowie im Schulversuch Kurssystem.
  • Die Wertigkeit der Sprachausbildung spiegelt sich außerdem in der regen Teilnahme an Englisch- und Italienisch-Olympiadekursen und Wettkämpfen wieder.

 

1.3.Pädagogisch – methodische Arbeit

  • in Theater- und Musicalaufführungen in einzelnen Klassen;
  • in den unverbindlichen Übungen Chor, Schulband und Darstellendes Spiel;
  • in den Fächern Bildnerische Erziehung und Werkerziehung, in denen in regelmäßigen Abständen vielbeachtete Ausstellungen von SchülerInnenarbeiten im Künstlerhaus organisiert werden;
  • im Angebot der unverbindlichen Übung Fotografie.

 

1.4.Die Schulgemeinschaft

  • Es werden unverbindliche Übungen in den Sparten Fußball, Handball, Geräteturnen und Hockey angeboten. Weitere Angebote erfolgen im Rahmen unseres Schulvereins PegaSuS.
  • Wir nehmen an Schulwettkämpfen und Vorführungen teil, und zwar in den Sparten Tanz, Laufen, Schifahren und Snowboarden, Handball, Fußball, Basketball, Hockey, Geräteturnen, Faustball u.a..
  • Wir halten jährlich Wintersportwochen in der 2. und 3. Klasse und einen Schulschitag ab.
  • Die Sommersportwoche findet in der 5. Klasse statt.

 

1.5. In vielen Fächern werden Exkursionen durchgeführt
 
 


2. Wir widmen der Förderung des sozialen Gefüges in der Klasse großes Augenmerk

 

  • Am Beginn der 1. Klasse werden Kennenlerntage abgehalten.
  • Die Wintersportwochen der 2. und 3. Klassen sind neben der sportlichen Betätigung auch ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Klassengemeinschaft.
  • Die in den 4. Klassen vorgesehene Projektwoche soll abgesehen von der Beschäftigung mit allgemeinbildenden Themen vor allem auch den Zusammenhalt innerhalb der Klasse fördern.
  • Im Rahmen der im Lehrplan vorgesehenen Studien- und Berufsorientierung werden Lehrausgänge, Vorträge und Workshops abgehalten. Schwerpunkte dabei sind die Persönlichkeitsbildung und ein Einblick in die Arbeitswelt.
  • Wir bieten die unverbindliche Übung Orientierung auf die Berufs- und Arbeitswelt an, in der die SchülerInnen der 7. und 8. Klassen breitgefächerte Informationen für die Studienwahl bekommen.

 

 
3. Pädagogisch – methodische Arbeit

 

  • Wir bekennen uns zur Methodenvielfalt in der Unterrichtsarbeit.
  • Die Schulleitung unterstützt die KlassenvorständInnen in ihrer Tätigkeit durch regelmäßige KV-Besprechungen und die Möglichkeit zur Teilnahme an schulinternen KV-Seminaren.
  • Das alljährliche zweitägige Klassenvorstandsseminar ist zu einem fixen Bestandteil der schulinternen Lehrerfortbildung geworden.
  • Es werden regelmäßige schulinterne Lehrerfortbildungen in den Bereichen Methodentraining, eigenverantwortliches Arbeiten, soziales Lernen u.a. durchgeführt.

 

4. Die Schulgemeinschaft

 

  • Das jährlich vom Elternverein organisierte und von den KlassenlehrerInnen zusammen mit den SchülerInnen veranstaltete Schulfest ist ein Beispiel für die gute Zusammenarbeit der Schulgemeinschaft.
  • Das gemeinsame Adventkranzbinden und die Weihnachtsfeier der Schulgemeinschaft haben schon eine lange Tradition.
  • Der Ball des BRG Petersgasse veranstaltet von den MaturantInnen ist ein gesellschaftlicher und kultureller Höhepunkt in unserem Schulleben.
  • Die Jahreshauptversammlung hat immer einen thematischen Schwerpunkt.

 

 

Unterrichtliche Schwerpunktsetzungen
 
  • SCHWUNG - Schwerpunktsetzung in der Unterstufe
Die Arbeitsgemeinschaft SCHWUNG wurde mit der Zielsetzung gegründet, unseren Schülerinnen und Schülern der Unterstufe wesentliche persönlichkeitsbildende, den fachlichen Sachkompetenzen übergeordnete Qualifikationen mitzugeben. Es handelt sich dabei um Schlüsselqualifikationen, die für das gemeinsame Arbeiten in der Schule und im weiteren Leben unerlässlich sind. Jedem Jahrgang wird ein Schwerpunkt zugeordnet. Die Umsetzung dieser Schwerpunkte erfolgt auf zwei Ebenen: einerseits durch die Abhaltung spezieller Module, an denen für zwei Tage der Unterricht aufgelöst und das entsprechende Modulthema bearbeitet wird, andererseits sollen diese Inhalte aber auch in den Regelunterricht aller Lehrerinnen und Lehrer der jeweiligen Klassen einfließen. 
1. Klasse: Soziales Lernen
2. Klasse: Kreativität
3. Klasse: Persönlichkeitsbildung
4. Klasse: Präsentation & Kommunikation
 
Für die Unterstufe gibt es ein Junior-Kurssystem mit einem vielfältigen Programm an Pflicht- und Wahlkursen: Pflichtkurse in den Bereichen soziales Lernen, Kreativität und Persönlichkeitsbildung, Englisch als Arbeitssprache und Informatik, Wahlkurse in den Bereichen Sport, Musik, Theater, Experimentieren in Biologie und Chemie, Mathematikolympiade, Robocup und Ähnliches.
 
Das themenbezogene Kurssystem soll den Jugendlichen vielfältigere Erfahrungen des Lernens ermöglichen, damit sie zu eigenen Urteilen und Einsichten kommen. Durch eine gezielte Auswahl von Themen und Inhalten übernehmen die SchülerInnen schrittweise die Verantwortung für die Entwicklung ihrer eigenen Kompetenzen. Dabei werden die fachlichen Inhalte der Themenkurse durch praktische und praxisorientierte Teile ergänzt, welche die Selbstständigkeit der SchülerInnen verstärken und eine ganzheitliche Erfahrung des Lernprozesses fördern.
 
In den Themenkursen soll durch die Verbindung mehrerer Fachbereiche das fächerübergreifende Lernen einen neuen Stellenwert bekommen und die Ausbildung des vernetzten Denkens auf neue Weise erprobt werden. Auch in der Leistungsfeststellung soll der individuelle Lernprozess berücksichtigt werden.
 

Das Ziel ist, dass die SchülerInnen selbst die Dokumente ihres Lernens auswählen und ihren Lernprozess beschreiben. Sie legen die Beweismittel vor, wie weit sie bestimmte Lernziele erreicht haben, oder an welcher Stelle sie auf dem Weg zu diesen Zielen sind. Diese neue Beurteilungsform, könnte die Reieprüfung wesentlich beleben. Wir bemühen uns, die Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem Schulversuch Themenbezogenes Kurssystem in den Regelunterricht zu übernehmen.

AKTIVITÄTEN UND PROJEKTE

Sport

Man sollte Sport treiben, ohne vom Sport getrieben zu werden. (Gerhard Uhlenbruck)

Soziales

Der Mensch lebt nicht voll, wenn er nur für sich lebt und sein Dasein bewahrt. (Berthold Auerbach)

Geisteswissenschaft

Das Leben verlangt gebieterisch eine Leitung durch den Gedanken. (Wilhelm Dilthey)

Naturwissenschaft

Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. (Max Planck)

Kreatives

Es sind immer die einfachsten Ideen, die außergewöhnliche Erfolge haben. (Leo Tolstoi)

RoboCup

Der Mensch ist das wichtigste und kostbarste Peripheriegerät eines Computers. (Unbekannt)