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Überblick PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Heidrun Schwaminger   
Donnerstag, 21. Januar 2010 um 12:12 Uhr
 
Allgemeine Informationen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Heidrun Schwaminger   
Donnerstag, 21. Januar 2010 um 11:38 Uhr
Stundentafel:            je 3 Wochenstunden von der 9. bis zur 12. Schulstufe
 
derzeitige Schularbeitenzahl:     5. und 6. Klasse: je 2/Semester (alle einstündig)
                                                           7. Klasse: je 2/Semester (die 4. zweistündig)
                                                           8. Klasse: 3 (2 zweistündig, die 3. dreistündig)
 
Lehrbücher für die 5. und 6. Klasse:           Medias In Res
                                                                              Mediam In Grammaticam
 
Salvete!
 
Ab der 9. Schulstufe kann am BRG Petersgasse Latein als zweite Fremdsprache gewählt werden. In vier Jahren zu je drei Wochenstunden beschäftigen wir uns mit der Sprache, der Literatur und der Kultur der Römer.
Als Lehrbuch für die ersten zwei Lernjahre verwenden wir Medias In Res, was soviel wie „Los geht`s“ heißt und speziell für die Kurzform Latein entwickelt wurde. Anhand von Texten zu römischer Geschichte, römischem Alltag, zu den bekanntesten Figuren der griechischen Mythologie und Stichwörtern der europäischen Kultur vermittelt dieses Lehrwerk die Grammatik der lateinischen Sprache. Anschließend wird nach einem „modularen Prinzip“ unterrichtet.
Texte zu Mythologie und Geschichte machen mit berühmten mythologischen Gestalten und Persönlichkeiten aus der europäischen Geistes- und Kulturgeschichte bekannt. Dabei steht auch das Fortleben des antiken Mythos in Kunst und Literatur im Blickpunkt.
In philosophischen und religiösen Texten, die sich mit existentiellen Problemen des Menschen beschäftigen, werden verschiedene Modelle der Lebensbewältigung und Lebensführung vorgestellt und diskutiert.
Berühmte Zeugnisse römischer Dichtung regen zur Diskussion über Liebe und Rollenverständnis von Frau und Mann in Antike und Moderne an.
Neben Politik und Rhetorik wird auch der römische Mensch in seinem Alltag vorgestellt.
Anhand von Kleinformen der Dichtung wie Epigramm, Anekdote und Fabel werden gesellschaftliche Missstände und menschliche Schwächen aufgespürt und dabei Heiteres und Hintergründiges behandelt.
Auch Fragen der Romanisierung und Christianisierung Europas werden an Schlüsseltexten bearbeitet.
Einen besonderen Schwerpunkt stellt die Erschließung fachsprachlicher Termini aus dem Bereich der Naturwissenschaften dar, der ein eigener fächerübergreifender Kurs (Latein – Chemie) gewidmet ist.
 
Die vorgestellten Themen werden den Schülern durch Anwendung unterschiedlicher Methoden näher gebracht. Neben der interaktiven Arbeit am Text werden Lernspiele, Lieder, Filme, Hörtexte, Referate, rhythmisches Deklinieren und Konjugieren u.a. eingesetzt.
 
Jedes Jahr zeigen SchülerInnen bei schriftlicher und/oder mündlicher Matura bemerkenswerte Leistungen.
 
Zur Veranschaulichung von Kultur und Lebensweise der Römer sowie des Fortwirkens der Antike werden Reisen an Originalschauplätze (Rom, Aquileia) angeboten.
 
„Latein bringt`s“:
 
  • Sicherheit im Umgang mit Fremdwörtern
  • Verbesserung der muttersprachlichen Kompetenz
  • Förderung von Textverständnis im Allgemeinen durch die Notwendigkeit genauen Hinschauens bei der Übersetzungstätigkeit (belegt in Studien)
  • Basis für das Erlernen romanischer und anderer Sprachen
  • Hilfe beim Erschließen fachsprachlicher Begriffe (aus Natur- und Geisteswissenschaft)
  • Verständnis für die europäische Kultur
  • Förderung der interkulturellen Toleranz durch das Kennenlernen anderer Denkmodelle 
 
Unser Ziel:             Non scholae sed vitae discimus.

 
Lehrerinnen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Heidrun Schwaminger   
Donnerstag, 21. Januar 2010 um 11:45 Uhr
Mag. Heidrun Schwaminger (Fachkoordinatorin)
Dr. Ulrike Kaliwoda-Bauer
 
Lehrplan PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Heidrun Schwaminger   
Donnerstag, 21. Januar 2010 um 12:11 Uhr
Lehrplan folgt in Kürze!
 
Kurse PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Heidrun Schwaminger   
Donnerstag, 21. Januar 2010 um 11:58 Uhr
Fächerübergreifender Kurs Latein-Chemie
In diesem Kurs wird sehr praktisch der Umgang mit naturwissenschaftlicher Fachsprache erklärt und geübt.


  Beschreibung durch eine Schülerin aus einem der letzten Kurse:

Naturwissenschaftliche Fachsprache verständlich gemacht 

 

Suffix, Präfix, Wortstamm, Herkunft und viele andere Begriffe begleiteten uns Schüler des Kurses „Naturwissenschaftliche Fachsprache verständlich gemacht“ einmal in der Woche ein Semester lang. Ein fächerübergreifender Kurs der Gegenstände Latein und Chemie, der das Ziel hatte, uns die Verwendung der Fachsprache im Alltag und in Bereichen wie Medizin, Chemie etc. näher zu bringen.

Mit Hilfe der Sprachen Latein und Griechisch analysierten wir jede Stunde Fachbegriffe wie Diffusion, Elektrolyse, kubisch und viele weitere und zerlegten diese in Wortstamm, Suffix und Präfix. Ob von Latein oder Griechisch stammend, jedes Wort wurde in die genauen Einzelteile zerlegt und anhand Stowasser, griechischer und chemischer Lexika in die deutsche Sprache übersetzt. 

Um den Ablauf des Kurses, der aus theoretischer und praktischer Arbeit bestand, zu demonstrieren gebe ich einige Beispiele aus verschiedenen Anwendungsbereichen

·      Das Oberarmgelenk besteht aus den lateinischen Begriffen „articulatio“ = das Gelenk und „humerus“= der Oberarm. Daraus entsteht der medizinische Fachbegriff „acticulatio humeri“


·       die Exspiration ist die Ausatmung und besteht aus dem Präfix „ex“, das im Lateinischen „aus, aus… heraus“ bedeutet und aus dem Wortstamm  „spiro 1, avi, atum“ atmen.

Viele Fachbegriffe werden für den Alltag eingedeutscht wie zum Beispiel die „Emission“, die sich vom lateinischen Verb „emitto 3, misi, missum“ ableitet und „Aussendung“ bedeutet.

Andere wichtige Schwerpunkte des Kurses sind verschiedene Themen aus der Chemie: Kristallsysteme, Messgeräte, Messtechniken, Nomenklatur der chemischen Stoffe und Teilgebiete der Chemie konnten den Schülern mit Hilfe von Latein und Griechisch verständlich gemacht werden. „Kubisch“ kommt in der Chemie häufig vor und lässt sich vom lateinischen „cubicus“ = würfelförmig ableiten. Der Begriff der Pharmazeutischen Chemie hingegen hat seinen Ursprung in der griechischen Sprache „pharmakon“ = Gift, Arznei und ist die Lehre von den Arzneimitteln.


„Naturwissenschaftliche Fachsprache verständlich gemacht“ ist ein Kurs, der so manchem Schüler die Welt der chemischen Fachbegriffe näher gebracht hat. Bestehend aus Experimenten und theoretischen Stunden, wo das griechische Alphabet und die vielen Vokabel aus dem Lateinischen zum Einsatz kamen, bereitete er uns Schülern des Kurses großen Spaß und ermöglichte uns, das Gelernte in den normalen Unterrichtsstunden anzuwenden und das noch zu Lernende besser zu verstehen.

 

                                                                                              Katharina Hubmann, 7C


 
Fachbereichsarbeiten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Heidrun Schwaminger   
Donnerstag, 21. Januar 2010 um 12:00 Uhr
Katharina Strunz "Das Frauenbild in Ovids Ars amatoria" (2004)
 
Exkursionen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Heidrun Schwaminger   
Donnerstag, 21. Januar 2010 um 12:02 Uhr
·        Romreise          Jedes Jahr im Herbst findet für die Lateinschüler der 7.Klassen eine sechstägige Reise nach Rom statt. Sie soll das im Unterricht Gelernte veranschaulichen und vertiefen.
·        Aquileia          In unregelmäßigen Abständen organisieren wir für die Latein- und Italienischschüler der 6. oder 5. Klassen eine zweitägige Reise nach Udine – Cividale – Aquileia – Grado.
 
Beide Exkursionen erfreuen sich bei den Schülern großer Beliebtheit.

 
Links PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Heidrun Schwaminger   
Freitag, 01. Januar 2010 um 00:00 Uhr
 
Aktuelles PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Heidrun Schwaminger   
Donnerstag, 21. Januar 2010 um 12:04 Uhr
Romreise 7A/7B (20.-26.9.2009)
 
Programm
 
SO       Hinfahrt, Abfahrt 7.26 Uhr
MO     Vormittag: Stadtrundgang zur Orientierung: Piazza Navona – Pantheon – Kirche Sopra Minerva - Fontana di Trevi – Marc Aurel Säule - Piazza di Spagna – Piazza del Popolo
Nachmittag: Colosseum
DI       Vormittag: Kapitol - Kapitolinische Museen – Vittorio Emanuele II. Denkmal
            Nachmittag: Forum Romanum - Kaiserforen
MI      Vormittag: Vatikanische Museen – Sixtinische Kapelle
Nachmittag: Petersdom – Kuppel - Engelsburg           
DO      Vormittag: Via Appia Antiqua - Katakombe
            Nachmittag: Ostia antiqua - Ostia
FR       Vormittag: Circus Maximus –Forum Boarium: Bocca della Verità – Marcellustheater – Apollontempel
Nachmittag: frei
            Abfahrt 19.10 Uhr
SA       Ankunft 7.37Uhr
 
SchülerInnenbeitrag:
geschrieben von: Julia Lechner, Paul Wagner
am 10.1.2010
 
Romreise der 7A und 7B
Nach den Sommerferien kaum wieder in der Schule, machten sich die Lateinschüler der 7. Klassen schon wieder auf den Weg. Am Sonntag, dem 20. September 2009, trafen wir uns alle um 7 Uhr am Hauptbahnhof, was für einige von uns sehr früh war. 6 Schüler der 7B und 6 Schüler der 7A freuten sich auf die bevorstehende Reise nach Rom. Begleitet wurden wir von Frau Prof. Schwaminger, die die wirklich tolle Reise geplant und organisiert hatte und Herrn Prof. Neuwirt, der für die ein oder andere gute Unterhaltung sorgte.
Um 7.36 Uhr begann unsere Zugfahrt nach Rom. Einige von uns verbrachten die 12 Stunden Zugfahrt mit Kartenspielen, andere legten noch ein kurzes Schläfchen ein, und unsere Mädels planten schon die Zimmereinteilung.
Als wir dann um 19.00 Uhr direkt in Rom ankamen, suchten wir die richtige Busverbindung, um zur „Piazza Navona“ zu kommen, wo unser Quartier für die nächsten 5 Tage war. Dort angekommen, wurden wir von einem Pfarrer sehr herzlich begrüßt, waren jedoch anfangs etwas enttäuscht von der Qualität der Zimmer. Zum Essen bekamen wir als Vorspeise Nudeln, die für einige unter uns auch als Hauptspeise gereicht hätte, dann brachte uns eine sehr nette, aber leider nur italienisch sprechende Kellnerin (was zu Missverständnissen bei der Erklärung der Hauptspeise führte (cane= Hund; carne= Fleisch), die Hauptspeise und Obst gab es als Nachtisch.
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Wir waren alle sehr müde und freuten uns auf unsere Betten, schlafen jedoch gingen wir alle viel später als geplant.
Am nächsten Tag starteten wir mit einem Stadtrundgang, bei dem wir die Piazza Navona, Fontana di Trevi, das Pantheon, das Kolosseum und den Circus Maximus, sowie das Forum Romanum und das Mausoleum des Augustus besichtigten. Natürlich waren wir am Abend wieder todmüde, aber ans Schlafengehen dachte keiner von uns. Die Abendgestaltung durften wir uns selbst aussuchen. Während einige sich kurz ins Bett legten und sich für die etwas längere Nacht vorbereiteten, gingen andere noch zur Piazza Navona, um das Nachtleben Roms zu erkunden.
Am nächsten Tag besichtigten wir die Kapitolinischen Museen und am Nachmittag schauten wir uns das Forum Romanum genauer an, wo wir von unseren Mitschülern, die schon vor den Sommerferien ein Thema ausgearbeitet hatten, einige Informationen bekamen. Später machten wir uns verzweifelt auf die Suche nach dem richtigen Bus zu den Caracalla-Thermen, den wir jedoch nicht mehr finden konnten, was uns Schüler aber nicht so störte.
Der Mittwoch war der anstrengendste Tag, da wir alle schon ziemlich müde waren, aber trotzdem unser Kulturprogramm fortsetzten. Wir bekamen eine Führung durch den Vatikan, die wir sehr interessant fanden, die Führerin uns aber jedes noch so kleine Detail erzählte, was sich an der dazu benötigten Zeit feststellen ließ. Wir gingen durch die Sixtinische Kapelle, wo wir ein paar unserer Schüler kurzfristig, auf Grund mangelnder Aufmerksamkeit beim Besprechen des weiteren Ablaufes des Tages, verloren haben. Aber ganz verloren gingen sie dann natürlich auch nicht. Besonders beeindruckt hat uns alle der Petersdom, bei dem wir bis zur Kuppel „wanderten“ und von ganz oben den Petersplatz und ganz Rom betrachteten.
Am Abend feierten wir mit einer römischen Sachertorte und einem kleinen Gläschen Prosecco den Geburtstag von Kathi und Ferdi, was wir sehr nett von unseren ProfessorInnen fanden.
Am Donnerstag wurden wir von einer österreichischen Führerin durch die Katakomben geführt und dann freuten sich alle auf den Strand von Ostia. Das Wetter war zwar nicht so schön wie erwartet, aber doch wagten noch fast alle einen letzten Sprung ins Meer. Die Burschen lieferten noch ein super Fußballmatch, Frau Prof. Schwaminger versuchte, sich beim Lesen eines Buches von der vergangenen Nacht zu erholen und die Mädels badeten im Meer. Dieser Nachmittag hat wirklich allen sehr gut gefallen und es war eine passende Abwechslung. Auf der Heimfahrt machten wir noch schnell einen Abstecher nach Ostia Antiqua and dann freuten sich alle auf eine Dusche.
Der letzte Vormittag wurde noch für die Besichtigung der Engelsburg genutzt, dann hatten wir noch etwas Freizeit. Die Schüler gingen gemeinsam in ein typisch italienisches Lokal essen und schrieben ein paar Postkarten und die letzten Einkäufe für die bevorstehende 12 Stunden Zugfahrt wurden erledigt. Unsere ProfessorInnen machten auch noch eine Shoppingtour und um 17.00 Uhr mussten wir uns (was uns wirklich nicht leicht fiel) verabschieden und machten uns auf den Weg zum Bahnhof. Diesmal hatten wir Liegewägen, denen es an Komfort und Platz mangelte, aber trotzdem hatten wir alle noch relativ angenehme 12 Stunden Zugfahrt. Wir teilten uns in zwei 6er Gruppen, was uns aber nicht wirklich störte. Wir verstauten unser Gepäck, spielten Karten, aßen noch eine Kleinigkeit und schon bald waren alle eingeschlafen.
 
Diese Tage in Rom waren für uns alle wirklich unvergesslich und eine der besten Schulveranstaltungen, die wir hatten. Wir möchten uns hier noch einmal sehr herzlich bei Frau Prof. Schwaminger und Herrn Prof. Neuwirt für die wunderschönen Tage und die gute Organisation bedanken.

 


BRG Petersgasse, Petersgasse 110, A-8010 Graz