|
wANDELwANDwANDA
Im BE-Unterricht zeigt sich die Vielschichtigkeit der Methoden und Möglichkeiten kunsttheoretischer und praktischer Reflexion und der daraus ableitbaren intellektuellen Auseinandersetzung mit „Kunst“ im allgemeinen. Dabei stehen einer unermesslichen Vielzahl optisch-ästhetischer Phänomene ebenso zahlreiche Formen und Stufen der Betrachtung, der Kommunikation, der Integrationsmöglichkeiten und der formal-analytischen Beschreibung gegenüber.
In diesem Sinn wurden in den letzten Jahren im Rahmen des BE-Unterrichts mehrere Initiativen gesetzt, um den SchülerInnen die Möglichkeit zu geben, ihre individuellen Stärken im Bereich der visuellen Kommunikation und Gestaltung eigenständig anzuwenden. Zu erwähnen wären dabei etwa der inzwischen zur lieben Tradition gewordene Adventkalender, die im Zweijahresrhythmus stattfindende Ausstellung im Künstlerhaus, etc.
Im heurigen Schuljahr wurde auf Initiative des Kollegen Gerd Dietner die „wANDELwANDwANDA“ ins Leben gerufen – eine 7,20 x 2,40m große Wandfläche, die den SchülerInnen aller Altersstufen die Möglichkeit bietet, großformatig, Subjektives - vielleicht auch Unvollkommenes – temporär im Schulhaus umzusetzen. In der zeitlichen Limitierung und den unterschiedlichsten Umsetzungsformen liegt dabei der Reiz dieser visuell erfahrbaren ästhetischen Aussagen.
Die dabei angewandten unterschiedlichsten Methoden der Visualisierung reichen von skizzenhafter Darstellung bis hin zu differenzierten konzeptuellen Lösungen. Die Wand bietet dabei die Möglichkeit, Techniken, Verfahren und Gestaltungsmöglichkeiten aus verschiedenen bildnerischen Disziplinen zu erproben und kann dabei Ausgangspunkt für eine weitere praktische oder theoretische Auseinandersetzung sein.
Zusammengefasst bedeutet die Installation der „wANDELwANDwANDA“ die Möglichkeit, eine unermessliche Vielzahl optisch-ästhetischer Phänomene großformatig zu erproben und erlaubt den SchülerInnen, individuell, bildnerische Vorstellungen nahezu ohne thematische und mediale Eingrenzungen umzusetzen. |